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Weihnachtsbrief 2020

Weihnachtsbrief 2020

Liebe Eltern,

erlauben Sie mir diesen Ausruf: Was für ein Jahr!

Für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft und für mich ganz persönlich.

Und wenn Sie jetzt gar nicht erinnert werden möchten, an all das was hinter uns liegt, dann lesen Sie bitte einfach am letzten Absatz weiter. :)

Nach einer sehr komplexen Schulleiterprüfung meinerseits, stand bei uns der Abschied von Frau Zimmermann als großer Programmpunkt auf der To-do-Liste. Es wurden zwei gelungene Feste, mit Kindern, Eltern, Lehrern, SchulleiterInnen, Schulrätinnen, Bürgermeistern, Pastoren, Ehemaligen, Stadtbekannten, mit Familie und Freunden.

Die Schlüsselübergabe erfolgte noch in der selben Nacht und sofort kündigte sich das Wochenende darauf, das Sturmtief „Sabine“ an. Wir alle waren einfach fassungslos, dass man eine Schule einfach für einen ganzen Tag komplett schließen kann!

Andere Überraschungen sollten folgen.

Wir wurden Stadtmeister im Schwimmen 2020! Eine tolle Leistung!

Unsere Weiberfastnachtssitzung war wie immer eine Wucht, mit vielen fantasievollen Kinder - und Erwachsenenbeiträgen und auch der Veddelszoch durch Riehl war unheimlich gelungen (später als die letzten „richtigen Feste“ herbeigesehnt).

Direkt eine Woche nach Karneval startete dann unsere lang vorbereitete Ost-Afrika Projektwoche. Die Jungs und Mädels aus Uganda eroberten schnell unsere Herzen und die Kinder trommelten, kochten, bastelten und tanzten was das Zeug hielt. Dies sollte nicht ungesehen bleiben und so versuchten wir das Erarbeitete doch noch irgendwie zu präsentieren. Live und per Video. Dieses Projekt-Fest bleibt wahrscheinlich für viele von uns in immerwährender Erinnerung. Freitag der 13. März, Lockdown, Schulschließung, das ganze Land wurde einfach heruntergefahren.
Alles viel aus. Lesewochen, Theatervorstellungen, Verkehrsprüfungen, Vergleichsarbeiten, Zooschule, Büchereibesuche, richtige Ferien, Klassenfahrten und unsere Englandfahrt.
Als Ersatz startete dann ab dem 17.03. der Unterricht auf Distanz, eine Notbetreuung wurde erst mit fünf, dann mit zehn Kindern pro Gruppe eingerichtet, begleitet mit Wechselunterricht ab dem 11.5. und abgelöst von Präsenzunterricht ab dem 15.6.
Zum Glück konnten wir unsere tollen Viertklässler so doch noch verabschieden. Sommerferien.

In den Ferien konnte man vielleicht alles etwas vergessen, doch dann startete die Schule wieder nur in isolierten Gruppen. Jede Klasse für sich, jede für sich in ihrem Viertel auf dem Schulhof, im Flur, oder beim Essen. So ist es bis heute.

Doch Kinder sind einfach genial. Sie nehmen das Leben wie es kommt und so haben sogar unsere ganz kleinen Biber und Rehe erstaunlich leicht in den Alltag gefunden. Masken gehören zur normalen Garderobe wie Pullis oder Socken. Hände waschen oder desinfizieren vor dem Frühstück gehört zum normalen Rhythmus der Hygiene.

Aber St. Martin, da wurde dem ein oder anderen von uns nochmal sehr schwer ums Herz. St. Martin im Hellen, St. Martin ohne Pferd, ohne Singen? In einem riesigen Kreis, auf Abstand, bei Sonnenschein auf dem Schulhof. Da wunderten sich nicht nur die Erstklässler wie viele Kinder es eigentlich in unserer Schule gibt und die live Musik aus dem Saxophon hat die irgendwie sehr schöne, aber auch sehr fremde und skurrile Situation unterstrichen.

Zur Vorweihnachtszeit folgten Adventfeiern der Schule über die Lautsprecheranlage. Gedichte und Geschichten wurden vorgelesen und „This little light of mine“, unsere Weihnachtsschulhymne, tönte mono aus dem Klassenlautsprecher.
Alle zusammen, irgendwie.

Und hier, ja hier, sollte der Brief eigentlich endlich enden, aber dann kam es doch noch einmal anders. Zweiter harter Lockdown. Schulen zu, Schulen nicht zu, Schulen zu, Schulen halb zu.

Liebes Jahr 2020,
danke für all die Kreativität, die du freigesetzt hast. Für die Verdeutlichung, wie wichtig uns Nähe ist, dass das „große Wir“, Sie als Eltern, Ihre Kinder, wir als Kollegium, wirklich wichtig ist um sich komplett zu fühlen. Liebes Jahr, du hast uns viel Neues und Bleibendes gebracht und wir werden noch lange an dich denken,
aber jetzt geh!

Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit Ihren Nächsten.
Auf bald, und das nicht nur telefonisch oder digital.

Frohe Weihnachten!

Susanne Spiegel mit Schulleiterteam und Kollegium
Schulleiterin

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