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Besuch auf Gut Leidenhausen im "Haus des Waldes"
Im Kölner Königsforst gibt es auf Gut Leidenhausen das „Haus des Waldes“ mit seiner Greifvogelstation www.cologneweb.com/wald.htm.
Kölner Schulkindern ist es auch einfach unter dem Begriff „Waldschule“ bekannt. Und wer einmal dort war und den Unterricht mit Lehrer Herbert „Herbie“ Kolvenbach erlebt hat, freut sich jedes Mal aufs Neue, wenn ein Ausflug zur Waldschule angesagt wird-
Auf dem Programm stand dieses Mal das Thema „Bodentiere des Waldes“. Und zum Kennenlernen dieser kleinen, aber besonders nützlichen Tierchen gehört auch, dass man sie wirklich lebendig erlebt und erfährt, beobachtet und Schlussfolgerungen aus seinen Beobachtungen zieht. In einem solchen Unterricht geht es natürlich lebhaft zu, und inzwischen stehen Herrn Kolvenbach etliche technische Errungenschaften zur Verfügung, mit deren Hilfe alle Kinder zum Beilspiel die Facettenaugen oder Fühler oder Beißzangen dieser „Winzlinge“ riesengroß sehen können. Am schönsten (... und aufregendsten ) ist es aber, wenn man selber Kontakt mit diesen Tieren hat. Zuerst war das Geschrei groß, als Herr Kolvenbach fragte, wer sich traut, eine Spinne über die Hand laufen zu lassen, aber dann fassten sich die meisten ein Herz und erlebten, welch angenehmes Gefühl das ist.
So ermutigt, fiel es den Kinder anschließend nicht schwer, selbst im Wald Bodentiere in einem Marmeladenglas zu sammeln. 216 davon haben die Kinder gefunden, aber auch Schnecken, einen Frosch und einen Molch. Am liebsten hätten die Kinder ein Tier zur Erinnerung nach Riehl mitgenommen. Aber nachdem einige Mitschüler als Lehrer den anderen deutlich gemacht hatten, was mit dem Wald passiert, wenn man in die Natur eingreift, haben sie leichten Herzens die gefundenen Tiere wieder ausgesetzt.
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